Anfang April war es endlich soweit – unsere Reise begann. Wir wussten zu der Zeit schon, dass es Anfang Mai nach Italien gehen würde. Und es war so halb geplant, danach nach Spanien zu fahren, um einem deutschen Rentner auf einer Olivenfarm zu helfen. Am Ende sollte dann aber alles anders kommen, dies sind jedoch Geschichten für weitere Beiträge.

Die ersten drei Tage in England haben wir in London verbracht, bevor wir mit dem Zug nach Taunton gefahren sind. Unser Hotel lag direkt an der Underground Haltestelle Vauxhall, dass war sehr praktisch und auch relativ günstig für London. Einige der bekannten Sehenswürdigkeiten kann man von dort auch zu Fuß (zb. Westminster, London Eye, London Tate) erreichen und den Rest mit der U-Bahn. Da Mecki ein Fan vom Film „Notting Hill“ ist, mussten wir uns natürlich Notting Hill und den bekannten Buchladen angucken. Gesagt, getan 🙂 Einmal über die Straße schlendern, wie Hugh Grant es gemacht hat. Danach haben wir uns den Kyoto Garden inmitten des Holland Parks in Kensington angeschaut. Ein kleiner, aber wunderschöner japanischer Garten.

Wer uns kennt weiß, wie gerne wir Craft Beer trinken. Daher haben wir einige der Brewdogs in London besucht. Das Bier schmeckt einfach megagut und dort haben wir auch zum ersten Mal einen Beyond Meat Burger gegessen. Das war der Hammer! 🙂 Da Mucki ein großer Harry Potter Fan ist, sind wir nach King’s Cross zur Plattform 9 3/4 gefahren. Dort gibt es einen großen Souvenirladen, wo es alles gibt, was das Herz begehrt. Wir haben dann dort auch einen Plüsch-Dobby gekauft. 😳

Von dort ging es weiter ins lebendig, alternative Camden. Das Viertel ist sehr vielfältig, dort gibt es einiges zu sehen. Angefangen bei den teilweise sehr ausgefallen Hausfassaden, über Graffiti, und bewachsende Gebäude, bis hin zu Künstlern und Marktständen.

Am nächsten Tag ging es zu Fuß zum britischen Parlament und dann weiter zum Trafalgar Square mit dem Brunnen und der Nelson Säule. Und schließlich in die National Gallery, in welcher man einige große Meisterwerke unter anderem von Van Gogh, Monet, Rembrandt und da Vinci bestaunen kann. Sie zählt zu den bedeutendsten Galerien der Welt – und es kostet keinen Eintritt! Lohnt sich auf jeden Fall.

Der letzte Stopp in London war dann Chinatown, in Soho. Dort haben wir unser Glück an einem Münzschieber versucht. Außer einem kleinen Schlüsselanhänger und 10 Pfund weniger und einer nur knapp entgangenen Sucht, haben wir dort leider nichts gewonnen. Hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Auch in Soho haben wir bei Brewdog halt gemacht. 😀

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Zug von Paddington nach Taunton. Dabei haben wir eine böse Überraschung erlebt. Züge von und nach London sind leider unfassbar teuer. Dabei hatten wir noch Glück, dass wir samstags unterwegs waren. Während der Arbeitszeiten unter der Woche kann so eine Fahrt schnell weit über 100€ pro Person kosten. Und das für nur knapp zwei Stunden.

London ist sicher immer eine Reise wert, rückblickend waren wir dort aber zu sorglos mit unserem Geld. Wir haben in den drei Tagen sehr viel Geld ausgegeben. Das London generell sehr teuer ist und wir mehrmals bei Brewdog waren, hat sein Übriges dazu getan.